Kurz gesagt: Kurz gesagt: Lass dir von allen Anbietern ein schriftliches Angebot auf derselben Grundlage erstellen. Prüfe Betreuung, Ausfallsicherung, passende Aufnahmebeispiele, Datenbereitstellung und Vertragsbedingungen getrennt voneinander. Was nicht ausdrücklich beschrieben ist, solltest du vor der Zusage klären.

Vergleichbare Angebote statt unterschiedlicher Pakete

Bei einer 360°-Videobox stehen Gäste auf einer Plattform, während ein Kameraarm um sie kreist und ein kurzes Video aufnimmt. Achte beim Angebotsvergleich darauf, dass tatsächlich dieses System angeboten wird und nicht eine andere Foto- oder Videostation.

Schicke allen angefragten Anbietern dieselben Eckdaten: Veranstaltungsort, Termin, gewünschte Einsatzdauer, erwartete Gästezahl und gewünschte Zusatzleistungen. Lass Preis, Verfügbarkeit und Platzbedarf individuell bestätigen. Kennzeichne in deiner Vergleichsliste jede Leistung als enthalten, optional, ausgeschlossen oder noch offen. So werden Unterschiede sichtbar, ohne fehlende Angaben als Zusage zu verstehen.

Checkliste: Wie weit reicht die Betreuung?

Die Angabe „mit Betreuung“ sagt noch nicht, welche Aufgaben übernommen werden. Frage deshalb konkret: Ist während der vereinbarten Nutzung Personal anwesend? Wer erklärt den Gästen den Ablauf, unterstützt bei der Aufnahme und kümmert sich um technische Probleme? Welche Aufgaben bleiben bei dir oder der Location?

Prüfe außerdem, ob Transport sowie Auf- und Abbau im Angebot stehen oder gesondert vereinbart werden müssen. Bei 360 VideoBox / DIMAS Technologies GmbH mit Sitz in Wien erfolgt die Betreuung durch Personal nach Vereinbarung; Transport und Auf-/Abbau werden im Angebot geklärt. Einsätze in Österreich sind auf Anfrage möglich.

Checkliste: Was ist bei einem Ausfall vorgesehen?

Frage jeden Anbieter nach seinem konkreten Vorgehen bei technischen Störungen oder Personalausfall. Gibt es Ersatzkomponenten oder eine andere vorgesehene Lösung? Wer ist während des Einsatzes erreichbar und entscheidet über weitere Schritte? Lass dir erklären, welche Maßnahmen für deinen Veranstaltungsort tatsächlich angeboten werden.

Trenne dabei technische Vorsorge von vertraglichen Folgen: Was gilt, wenn die Videobox verspätet einsatzbereit ist oder nicht wie vereinbart genutzt werden kann? Halte zugesagte Maßnahmen schriftlich fest. Eine allgemeine Aussage über zuverlässige Technik ersetzt keine konkrete Vereinbarung.

Checkliste: Aufnahmebeispiele und Datenbereitstellung

Bitte um Aufnahmebeispiele, die mit dem angebotenen System erstellt wurden. Frage, welche sichtbaren Elemente im Mietangebot enthalten sind und welche zusätzlich angefragt werden müssen. Bei 360 VideoBox sind etwa Branding/Logoeinblendung und LED-Hintergrund Optionen auf Anfrage. Beurteile möglichst das fertige Gästevideo statt ausschließlich eines zusammengeschnittenen Werbeclips.

Kläre getrennt davon: Wie erhalten Gäste ihre Videos, wann stehen diese bereit und wie lange sind sie zugänglich? Wer darf auf die Aufnahmen zugreifen, wer übernimmt die Bereitstellung und welche Löschregelung gilt? Frage auch nach Voraussetzungen und einer möglichen Lösung bei Verbindungsproblemen. Der Ausgabeweg wird bei 360 VideoBox vorab vereinbart.

Checkliste: Vertragsbedingungen vor der Zusage prüfen

Vergleiche Leistungsumfang, Gesamtpreis, Zahlungsbedingungen sowie Regelungen zu Storno, Terminverschiebung und zusätzlichen Leistungen. Sind vereinbarte Betreuung, Transport, Auf-/Abbau und Videoausgabe eindeutig beschrieben? Prüfe auch, welche Mitwirkungspflichten und Haftungsregelungen im Vertrag stehen.

Entscheide erst, wenn die für dich wesentlichen offenen Punkte schriftlich beantwortet sind. Ein niedrigerer Angebotspreis ist nur dann aussagekräftig, wenn du zugleich erkennst, welche Leistungen fehlen oder zusätzlich verrechnet werden. Bewahre Angebot und ergänzende Zusagen gemeinsam auf.

Dein Event: Preis, Verfügbarkeit, Betreuung sowie Auf- und Abbau klären wir individuell. Event anfragen